Es werde Licht - und dann?
Natürlich gibt es einen enormen Bedarf für Solarlampen in Entwicklungsländern. Ohne Licht wird es abends richtig finster, Petroleumlampen sind keine Lösung. Keine Frage.
So willkommen die Solarlampen auch immer sein mögen, so erhellend sie auch erscheinen, so kurzlebig wird die Freude sein.
Denn früher oder später stellt sich doch die Frage: Wenn es Licht für abends gibt, wann gibt es Strom für den Tag? Mal davon ab, dass mit den Solarlampen binnen weniger Jahre ein enormes Entsorgungsproblem auf uns zukommt, ist doch die eigentliche Ursache für die Dunkelheit nicht gelöst. Die heißt nämlich nicht „Kein Licht“, sondern die heißt „Kein Strom“. Und „Kein Strom“ heißt „Keine Entwicklung“.
Da kann es nicht reichen, das Elend zu beleuchten. Finden wir. Und Sie?
Kommentar von: Harald Hauschild
Kommentar: Sicher ist Licht nur der erste Schritt - aber da kann ich Ihnen nur das Solarprojekt Freilassing empfehlen: siehe www. solarprojekt-freilassing.de Auch dort wird die Idee eines "Lichtkiosk" propagiert - soweit ich weiß mit gutem Erfolg.
Kommentar von: Heidi Schiller
Kommentar: Hallo Herr Hauschild, wir setzen in unseren Energie-Kiosken die Lampen vom Solarprojekt Freilassing ein. Deren "Lichtkiosk" geht auf die Zusammenarbeit und den Austausch mit KAITO zurück. Unser KAITO-Kiosk kann aber weit mehr als mehrere Lampen gleichzeitig laden. Hier gibt es Strom für Kühlschränke, Nähmaschinen, die Geräte der Schreinerei nebenan... Und damit entstehen Jobs und Einkommen.

